Privatbesitz
Haus Gripswald

In Meerbusch-Ossum im Rhein-Kreis-Neuss befindet sich Haus Gripswald, eine historische Burganlage. Ursprünglich als Wasserburg konzipiert, ist das Anwesen heute eine gut erhaltene Vierflügelanlage aus Backstein, ergänzt durch einen Rundturm und einen Treppenturm.
Geschichte+
Die Ursprünge von Haus Gripswald reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als ein Gut Ossum erstmals urkundlich erwähnt wurde und den Vorläufer der heutigen Anlage darstellte. Im Jahr 1422 befreite Erzbischof Dietrich von Köln das Gut Ossum von der Dienstpflicht seines Vogtes Wilhelm von Büderich und erhob es im Gegenzug zu einem kurkölnischen Lehnsgut. Über lange Zeit verblieb das Haus im Besitz der Familie Von Büderich und gehörte bis zur Säkularisation dem Kurfürstentum Köln an. Ende des 19. Jahrhunderts ging das Anwesen in den Besitz der Adelsfamilie von Arenberg über, die auch das nahegelegene Schloss Pesch besaßen. Haus Gripswald wurde auch durch den Fund römischer Opfersteine im Jahr 1863 bekannt, die als Gripswalder Matronensteine bezeichnet werden.
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Lage: 51.3031, 6.6453