Die Ruine des Herrenhauses kann besichtigt werden
Haus Demmin

In Mecklenburg-Vorpommern gelegen, umfasst Haus Demmin die Ruinen einer alten Fürstenburg und eines ehemaligen Herrenhauses. Diese Stätte auf einer Insel am Zusammenfluss von Peene und Tollense reicht von slawischen Siedlungen bis zu adligem Besitz und Zerstörungen.
Geschichte+
Die Ursprünge von Haus Demmin reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, als hier eine slawische Burgwallanlage existierte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage 1127 als „Alte Burg“ und diente ein Jahr später Bischof Otto von Bamberg als Nachtlager. Im 12. Jahrhundert wurde die Burg weiter ausgebaut und 1170 als Feste Demmin dokumentiert. Der älteste erhaltene Profanbau Pommerns, ein Runddonjon aus Backstein, datiert um 1200. Bis 1264 war Haus Demmin Residenz der Herzöge von Pommern-Demmin und später, ab 1295, Teil von Pommern-Stettin. Es fungierte als Sitz einer herzoglichen Vogtei und Zollstelle. Im 16. Jahrhundert ging die Burg als Lehngut an die Familie Podewils.
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Lage: 53.9000, 13.0336