Privatbesitz
Haus Caen

Haus Caen in Straelen, Nordrhein-Westfalen, zeichnet sich durch seine Architektur im Stil französischer Pavillonschlösser und einen englischen Landschaftsgarten aus. Ursprünglich eine niederrheinische Hofesfeste, wurde es zu einem Herrensitz umgestaltet.
Geschichte+
Die frühesten Erwähnungen von Caen reichen bis ins Jahr 1310 zurück. Im 15. Jahrhundert war es eine befestigte Hofanlage, die auf Pfählen errichtet und später zu einer kleinen Burganlage ausgebaut wurde. Nach wechselnden Besitzverhältnissen erwarb Baron Jacques Simon de Varo mit seiner Frau Anna Margaretha von Spicker bis 1660 das stark zersplitterte Anwesen. Sie ließen es bis 1666/67 erneuern und im Stil französischer Pavillonschlösser umgestalten, wobei auch eine Schlosskapelle eingerichtet wurde. Im 19. Jahrhundert, zwischen 1830 und 1840, wurde der umliegende Park unter der Leitung von Maximilian Friedrich Weyhe in einen englischen Landschaftsgarten umgewandelt. Nach dem Aussterben der Grafen von Varo im Mannesstamm im Jahr 1876 ging das Schloss durch Erbschaft an die Familie Geyr von Schweppenburg über, die bis 2007 dort wohnte und noch heute Eigentümerin ist. Ein Brand im Jahr 1904 führte zur Erneuerung des Daches des Herrenhauses, und ein weiteres Feuer beschädigte 1977 die Wassermühle, die jedoch bis 1982 wiederaufgebaut wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=566&hilight=Borghees
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Lage: 51.4393, 6.3063