Privatbesitz
Haus Busch

Haus Busch in Zülpich-Niederelvenich ist ein historisches Herren- und Gutshaus, das einst als Wasserburg konzipiert wurde. Es vereint mittelalterliche Wurzeln mit barocken Ausbauplänen, die unvollendet blieben.
Geschichte+
Die Ursprünge von Haus Busch reichen weit zurück, vermutlich war es ein Lehenshof des Klosters Prüm. Im 15. Jahrhundert wechselte das Anwesen von den Beissel von Gymnich in den Besitz von Michael von Bongart. Seine Schwester Katharina erbte es 1545 und gab dem Gut den Namen „Hall zum Busch“, woraus der heutige Name entstand. Im Jahr 1692 erwarb Maria von Groote den kurkölnischen Rittersitz. Ihr Sohn Ferdinand begann um 1700 mit dem Umbau der mittelalterlichen Burg zu einem barocken Landschloss, der mit seinem Tod 1742 unvollendet blieb. Das unfertige Bauwerk ging an seine Nichte Maria Jakobe und später, 1778, an die Familie von Geyr zu Müddersheim. Im Jahr 1815 waren die Freiherren von Mylius und von Pranghe gemeinsame Eigentümer, bevor von Mylius das Anwesen Mitte des 20. Jahrhunderts an die Familie Radermacher verkaufte. Heute befindet es sich im Besitz des Kölner Kunstauktionators Professor Hendrik Hanstein.
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Lage: 50.7033, 6.7240