Privatbesitz
Geflügelzucht
Haus Böckum

In Duisburg-Huckingen ist Haus Böckum ein historisches Herren- und Gutshaus, die letzte erhaltene Wasserburg im Duisburger Stadtgebiet.
Die erste urkundliche Erwähnung des Anwesens erfolgte im Jahr 1369, als Hermann von der Seldung seinen Hof zu den Buchen verpfändete. Dieser Name ist auch der Ursprung des Namens Böckum und verweist auf einen ehemaligen Buchenwald. Im Jahr 1405 wurde Böckum im Rahmen der Kalkumer Fehden von Kölner Söldnern zerstört. Von etwa 1440 bis 1760 befand sich das Gut im Besitz der Familie von Buer, später Bawyr. Im Jahr 1661 wurde ein Neubau des Herrenhauses geplant, nachdem 1702 die Wirtschaftsgebäude während der Belagerung von Kaiserswerth niedergebrannt waren. Nach dem Aussterben der Linie von Buer/Bawyr im Mannesstamm ging das Anwesen 1767 an Theodor von Hallberg über. 1801 erwarb der Industrielle Johann Gottfried Brügelmann das Haus, das nach seinem Tod über seine Tochter Charlotte im Jahr 1856 an die Grafen von Spee verkauft wurde, die bis heute Eigentümer sind.
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Lage: 51.3595, 6.7585