Das Haus kann besichtigt werden
Haus auf der Bech
Das Haus auf der Bech in Hilden, Nordrhein-Westfalen, ist ein denkmalgeschütztes Herren- und Gutshaus. Es zeichnet sich durch seine Fachwerkarchitektur aus und diente verschiedenen Zwecken, von einem Wohnsitz für Schultheißen bis hin zu einer Gastwirtschaft und einem Ort für reformierte Gottesdienste.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1150 zurück, als es erstmals urkundlich als erzbischöfliches Lehen erwähnt wurde. Das heutige Fachwerkhaus wurde 1588 für den Schultheißen Dietrich zu den Hülsen errichtet, der jedoch noch vor der Fertigstellung verstarb. Durch die Wiederheirat seiner Witwe Gretchen gelangte das Haus 1590 in den Besitz der Familie Hoff. Heinrich Hoff, Gretchens zweiter Ehemann, eröffnete dort eine Gastwirtschaft. Im Dreißigjährigen Krieg diente das Haus den Reformierten als Versammlungsort, was 1641 zu einer behördlichen Schließung führte, die jedoch von den Gläubigen gewaltsam rückgängig gemacht wurde. Später erbten weitere Mitglieder der Familie Hoff das Anwesen, darunter Adolf Hoff, der von 1647 bis 1675 als Schultheiß von Hilden und Haan amtierte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Hilden_SWA17.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1687, 6.9315