Geschäftshaus
Hardenbergsches Palais

Das Hardenbergsche Palais in Hannover-Herrenhausen ist eine historische Residenz.
Geschichte+
An der Stelle des heutigen Palais befand sich einst das Wohnhaus des Gartenkünstlers Martin Charbonnier. Zwischen 1749 und 1751 errichtete Johann Paul Heumann das Gebäude für Friedrich Karl von Hardenberg, den damaligen Leiter des Hofbau- und Gartenwesens. Es diente gleichzeitig als offizielle Wohnung und zur Überwinterung empfindlicher Pflanzen. Während der Franzosenzeit wählten hochrangige französische Generäle wie Édouard Adolphe Mortier und Jean Baptiste Jules Bernadotte, der spätere König von Schweden und Norwegen, das Palais als ihre Residenz. Nach dem Ende des Königreichs Hannover im Jahr 1866 wurde hier das Welfenmuseum eingerichtet. In der Zeit des Nationalsozialismus erwarb die Stadt Hannover das Gebäude, renovierte es bis 1939 und nutzte es als Standesamt, wobei der Garten verkleinert wurde.
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Lage: 52.3918, 9.6949