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Hambacher Schloss

Oberhalb von Neustadt an der Weinstraße liegt das Hambacher Schloss, einst eine mittelalterliche Burg und später zu einem Schloss umgestaltet. Es ist ein Symbol der deutschen Demokratiebewegung, da es 1832 Schauplatz des Hambacher Festes war.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage reichen ins 11. Jahrhundert zurück, als sie im Besitz der Salier war. Durch eine Schenkung ging die Burg an das Bistum Speyer über und diente über Jahrhunderte als Residenz für Speyerer Bischöfe. Im Jahr 1552 wurde die Burg von Truppen Albrecht Alcibiades' erobert und niedergebrannt, woraufhin ein notdürftiger Wiederaufbau erfolgte. Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges im Jahr 1688 zerstörten französische Truppen die Anlage erneut, und sie verfiel zur Ruine. Lediglich die Burgkapelle wurde 1723 wiederhergestellt, jedoch 1794 von französischen Revolutionären geplündert und zerstört. Nach den Wirren der Französischen Revolution gelangte die Ruine zunächst an den französischen Staat und später an das Königreich Bayern. Im Jahr 1832 wurde die Schlossruine zum historischen Ort des Hambacher Festes, einer Demonstration für demokratische Rechte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Hambacher_Schloss_mit_Fahnen.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.3250, 8.1186