Privatbesitz
Hallenburg

In Disternich, einem Ortsteil von Vettweiß im Kreis Düren, steht die Hallenburg. Ihr Hauptgebäude aus Backstein, das im 16. Jahrhundert errichtet wurde, ist von einem Wassergraben umgeben.
Geschichte+
Die Ursprünge der Hallenburg reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als eine jülichsche Ministerialenfamilie den Namen Disternich trug und 1217 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Jahr 1288 stellte Engelbert von Disternich seine Burg dem Jülicher Grafen Walram als Offenhaus zur Verfügung. Im 14. Jahrhundert waren die Rost von Disternich die alleinigen Besitzer, bevor die Anlage durch Kauf an die Familie von Bongart überging. Nach dem Tod von Daem von Bongart erbte seine Schwester Katharina den Besitz und brachte ihn in die Ehe mit Adolf von Efferen, genannt Hall, ein. Dessen Familie, die im 16. Jahrhundert das heutige Kerngebäude errichtete, gab der Burg ihren Namen. Im 17. Jahrhundert gelangte die Hallenburg durch Heirat in den Mitbesitz der Familie von Colyn. Im Jahr 1670 verkauften Gerhard von Efferen und Johann Georg von Colyn die Burg an Heinrich von Groote, wobei jedoch Besitzansprüche der ursprünglichen Familien bestehen blieben. Später erwarb das Kölner Stift St. Maria im Kapitol das Anwesen und belehnte verschiedene Adelsfamilien damit.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Vettwei%C3%9F-Disternich_Denkmal-Nr._Dis-02,_Burgstra%C3%9Fe_%281760%29.jpg
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Lage: 50.7418, 6.6645