Das heutige Gebäude entstand, nachdem ein Vorgängerbau und weite Teile des Dorfes um 1740 einem Brand zum Opfer fielen. Im Jahr 1749 ließ Gotthard Carl Friedrich von Peckatel das zweigeschossige Herrenhaus im Barockstil errichten. Es zeichnet sich durch neun Achsen und einen Mittelrisalit aus und ist mit einem Walmdach versehen. Parallel dazu entstand auf der gegenüberliegenden Seite eine Kirche mit achteckigem Grundriss. Da von Peckatel keine männlichen Erben hatte, veräußerte er 1761 seine Besitztümer an Herzog Adolf Friedrich IV. von Mecklenburg-Strelitz. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Gut verpachtet, wobei die Pächter im Herrenhaus residierten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein Wintergarten mit Freitreppen an der Parkseite ergänzt.
Herren- und GutshausWeisdin
Gutshaus Weisdin

In Mecklenburg-Vorpommern steht das Gutshaus Weisdin, auch als Schloss Weisdin bekannt. Das Herrenhaus mit barocker Architektur liegt am Nordufer des Mittelsees.
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Lage: 53.3995, 13.1096