Forschungseinrichtung
Gutshaus Trenthorst

Das Gutshaus Trenthorst, ein historisches Herren- und Gutshaus, befindet sich in Schleswig-Holstein und reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Heute dient es als Forschungseinrichtung im Bereich des ökologischen Landbaus.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung Trenthorsts erfolgte im Jahr 1372, als es zur Ausstattung einer Vikarie in St. Johann auf dem Sande gehörte. Im Jahr 1529 ging das Anwesen in Privatbesitz über. Gottschalk von Stiten stellte Trenthorst und Wulmenau 1594 unter den Schutz des Lübecker Rates. Nach seinem kinderlosen Tod erbten seine Schwester Margareta und ihr Ehemann Joachim Wetken den Besitz, was 1608 von Kaiser Rudolf II. bestätigt wurde. Thomas Wetken wurde 1660 in den Adelsstand erhoben. Im 18. Jahrhundert wechselte das Gut mehrfach den Eigentümer, bis es 1778 von Henning von Rumohr erworben wurde. Sein älterer Bruder Henning Heinrich von Rumohr übernahm Trenthorst im Jahr 1804. Durch die Heirat seiner Tochter Friederike gelangte das Gut in den Besitz von Kanzleirat Gustav Poel. Nach weiteren Besitzwechseln erwarb Friedrich Bölck das Anwesen 1928.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Trenthorst04.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.7914, 10.5335