Das Gutshaus Tauer entstand um das Jahr 1910 im Auftrag der Familie Buder, die als Gutsbesitzer fungierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der darauf folgenden Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone wurde die Familie enteignet. Dem letzten Eigentümer, Theodor Buder, wurde jedoch ein lebenslanges Wohnrecht zugestanden. Im Gutshaus wurden in dieser Zeit Unterkünfte für Vertriebene sowie ein Schulraum eingerichtet. Nach Theodor Buders Tod im Jahr 1953 diente das Gebäude verschiedenen öffentlichen Zwecken, darunter als Bürgermeisteramt, Standesamt, Arztpraxis und Jugendclub.
Herren- und GutshausTauer
Gutshaus Tauer

Um 1910 wurde das Gutshaus Tauer, auch bekannt als Villa Buder, in der Gemeinde Tauer im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg errichtet. Es ist heute ein eingetragenes Baudenkmal.
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Das Gutshaus Tauer befindet sich südwestlich des Dorfangers in der Gemeinde Tauer, die zum Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg, Deutschland, gehört. Es liegt auf einer Höhe von etwa 68 Metern über dem Meeresspiegel.
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Lage: 51.8956, 14.4512