Museum
Gutshaus Oßmannstedt

In Thüringen ist das Gutshaus Oßmannstedt als ehemaliger Wohnsitz des Dichters Christoph Martin Wieland bekannt. Es dient heute als Gedenkstätte und Museum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als eine Seitenlinie der Herren von Liebstedt, die Ritter von Oßmannstedt, hier residierte. Eine Burg, die an einer Furt der Ilm und der Kupferstraße lag, wurde ihnen 1290 vom König übertragen. Diese Anlage wurde jedoch 1450 im Sächsischen Bruderkrieg zerstört. Anschließend richteten die Grafen von Harras ein Rittergut ein. Später übernahmen die Herren von Bünau das Anwesen und erbauten das heutige Gutshaus sowie den dazugehörigen Park. Von 1797 bis 1803 diente das Gut als Wohnsitz der Familie Wieland, bevor es an den Hamburger Kaufmann Christian Johann Martin Kühne verkauft wurde. Heute gehört das Wielandgut zur Klassik Stiftung Weimar.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wielandgut_O%C3%9Fmannstedt_-_Gutshaus_mit_Delphinenbrunnen_02.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.0164, 11.4261