Die Errichtung des Herrenhauses erfolgte im Jahr 1749 im Auftrag der adligen Familie von Lüskow. Nach deren Konkurs im Jahr 1773 ging das Gut in den Besitz der Familie von Schwerin über. Im Jahr 1805 erwarb Friedrich Carl Ernst von Falkenstein das Anwesen, bevor es 1820/1821 an Johann Carl Krüger verkauft wurde. Dessen Sohn veräußerte Lüskow 1841 an Sanitätsrat Georg Heinrich Maß. Im Jahr 1934 wurde das Gut aufgrund eines Bankrotts aufgesiedelt. Der Gastwirt Alwin Neumann erwarb das Gutshaus und betrieb dort eine Gastwirtschaft sowie einen Kolonialwarenhandel. Nach der Besetzung durch die Rote Armee 1945 wurde Neumann enteignet und starb im Speziallager Nr. 9 Fünfeichen. Die Gaststätte schloss 1978, woraufhin das Gebäude 15 Jahre lang leer stand. Im Jahr 1994 begann der Verein Denkmalpflegezentrum mit Sanierungsarbeiten. Nach einer Rückübertragung an die Neumannschen Nachkommen im Jahr 1996 wurde das Gutshaus 2003 an den Verein verkauft, der die Sanierung seitdem fortsetzt.
Herren- und GutshausLüskow
Gutshaus Lüskow

Das Gutshaus Lüskow, auch bekannt als Parkhaus Lüskow, ist ein Herrenhaus im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses denkmalgeschützte Fachwerkhaus ruht auf einem Feldsteinsockel und bildet mit den Resten des ehemaligen Gutshofes ein Ensemble ländlicher Architektur.
Geschichte+
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: User:Erell / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.8184, 13.6478