Die Entstehungszeit des Gutshauses Linstow ist nicht exakt datiert, doch wird angenommen, dass es nach dem Dreißigjährigen Krieg errichtet wurde. Um das Jahr 1880 erfuhr das Gebäude einen Umbau, der ihm sein heutiges Erscheinungsbild verlieh. Ursprünglich war das Anwesen im Besitz der Familie von Linstow, die seit 1281 in der Gegend ansässig war und bis 1735 die Geschicke des Gutes lenkte. Ab 1825 ging das Gut in den Besitz der Großherzoglichen Kammer über, die es anschließend verpachtete. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1945, wurde der damalige Pächter Christian Benkendorff enteignet. Das Gutshaus diente daraufhin als Unterkunft für Umsiedler, darunter zahlreiche Familien aus Wolhynien.
Herren- und GutshausLinstow
Gutshaus Linstow

In der Gemeinde Dobbin-Linstow im Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, befindet sich das denkmalgeschützte Gutshaus Linstow. Es ist ein Beispiel ländlicher Architektur.
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Lage: 53.6065, 12.3841