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Gutshaus Krevese

Krevese (früher auch: Crevese) wurde 956 erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf gehörte zum dortigen Benediktinerinnenkloster „Marienthal“, das der Mutter Maria und dem Heiligen Anisius geweiht war.
Der Streit mit dem Benediktinerinnenkloster Dobbertin in Mecklenburg um das Sandpropsteidorf Lärz wurde am 21. September 1249 in Röbel zugunsten Dobbertins gelöst.
Gemäß der Sage „Die spukenden Nonnen in der Klosterkirche zu Crevese“ erlosch das Kloster 1540; die letzte Domina war Catharina von Jeetze († 1569).
„Die Sage vom Emmakreuze“ dagegen berichtet, dass das Kloster im Jahre 1268 durch Brandstiftung einer unfreiwilligen Nonne abbrannte, wieder aufgebaut wurde, 1280 erneut niederbrannte und danach aus Geldnot nicht wieder auflebte. Früher hatte Krevese eine eigene Kirche, seitdem diese aber abgebrannt ist, wurde der Gottesdienst für die Guts- und Dorfgemeinde in der Klosterkirche eingerichtet.
1562 erhält die Familie von Bismarck im Tausch für ihren Besitz Schloss Burgstall die Propstei Krevese und baut sie zu einem feudalen Rittergut um. Im Dreißigjährigen Krieg werden das Rittergut und besonders auch das Dorf Krevese stark in Mitleidenschaft gezogen. Es dauert bis 1725 bis aus den Ruinen des Krieges das neue streng preußisch-barocke Herrenhaus entsteht und die verwaisten Hofstellen im Dorf neu besetzt sind.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 52.8105, 11.6914