Privatbesitz
Gutshaus Knoop

In der Gemeinde Altenholz-Knoop im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein befindet sich das Gutshaus Knoop. Es zählt zu den Beispielen klassizistischer Architektur in der Region.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Gutes Knoop datiert auf das Jahr 1322. Der Name Knoop, der im Niederdeutschen „Knauf“ oder „Buckel“ bedeutet, könnte auf den mutmaßlichen Gründer Lupus de Knope zurückgehen, der das Land um 1322 erwarb. Das Gut wechselte mehrfach den Besitzer und befand sich nacheinander im Besitz der Adelsfamilien von Knoop, von der Wisch, von Rantzau und von Buchwaldt. Im Jahr 1776 erwarb Heinrich Schimmelmann das Gut von der Familie Baudissin und übertrug es seiner Tochter Caroline Adelheid Cornelia als Mitgift. Um 1800 entwickelte sich Gut Knoop, zusammen mit dem benachbarten Gut Emkendorf, zu einem kulturellen Zentrum Schleswig-Holsteins. Das ursprüngliche Wasserschloss, ein Bauwerk der Rantzaus aus dem 16. Jahrhundert, wurde um 1800 abgerissen, nachdem das heutige Herrenhaus fertiggestellt war. Dieses wurde von 1792 bis 1796 nach Plänen des dänischen Architekten Axel Bundsen im klassizistischen Stil errichtet.
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Lage: 54.3735, 10.1025