Privatbesitz
Gutshaus Hohne

Das Rittergut Hohne stammt aus dem 14. Jahrhundert. Das Herrenhaus wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2026) wird es zum Wohnen und im Nebenerwerb genutzt. Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Hohne).
Geschichte und Beschreibung+
Die Ursprünge des Rittergutes Hohne lassen sich auf das 14. Jahrhundert zurückführen. Die Familie von Hohne führte als Lehen einen Sattelhof. 1372 und 1377 brannte das Gut aus. Ab dem 16. Jahrhundert wurde der Hof von der Familie von Strothen (auch Strate) bewirtschaftet. In der Ortskirche gibt es ein Epitaph des 1578 verstorbenen Gutsherren Diderich Strate. Der britische König George II. und in Personalunion Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg vergab 1741 das Gut an die Freiherren von Bülow aus dem Haus der hannoverschen Linie Abbensen. Unter Freiherr Ernst Josua von Bülow, der Stader Regierungsrat war, und den Besitz weiterer Güter in Abbensen oder Stellfelde hatte, wurde das heutige Herrenhaus errichtet. Aufgrund des Wechsels der Lehnsherren wurde das Herrenhaus in einer frühklassizistischen Form neu errichtet. Nach einem Konkurs wurde das Gut ab 1784 zwangsverwaltet und 1884 dann allodifiziert (volles Eigentum). Das stark vernachlässigte Gut wurde durch Aufforstung und Landzukäufe saniert. 1955 erhielt die Familie von Steuben das Bülowsche Erbe. Von der ursprünglichen hufeisenförmigen Anlage sind nur das Haupthaus und ein Wirtschaftsgebäude erhalten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Foto: Jörg Heldt (Community)
Diese Beschreibung ist ein Auszug aus dem verlinkten Wikipedia-Artikel und stammt von dessen Autorinnen und Autoren. Sie steht wie das Original unter CC BY-SA 4.0 und darf unter denselben Bedingungen weiterverwendet werden.
Lage: 52.5892, 10.3737