Privatbesitz
Gutshaus Glüsig

Das Gutshaus Glüsig, ein historisches Herren- und Gutshaus, befindet sich in der Gemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Es ist ein Beispiel für barocke Architektur in der Region und ist eng mit dem ehemaligen Zisterzienserinnen-Kloster Althaldensleben verbunden.
Geschichte+
Die Ursprünge des Gutes Glüsig reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als Konrad von Wudenswegen dem Kloster Althaldensleben Landbesitz in der Gegend von Glüsingen schenkte. Im Jahr 1310 erwarb das Kloster weitere Flächen und integrierte Glüsingen in sein Territorium. Nach einer Pestepidemie um 1450, die zur Verödung des Dorfes führte, errichtete das Kloster um 1460 östlich der alten Siedlung das Vorwerk Glüsig. Im Dreißigjährigen Krieg wurden das Vorwerk und die zugehörige St. Anna-Kapelle zerstört, jedoch ab 1648 wiederaufgebaut. Das heute erhaltene Hauptgebäude des Wirtschaftshofes wurde 1757 unter Äbtissin Gräber erbaut. Im Jahr 1810 erwarb der Magdeburger Kaufmann Johann Gottlob Nathusius das säkularisierte Kloster samt Vorwerk. Unter seiner Leitung wandelte sich das Gut von einem landwirtschaftlichen Betrieb zu einer Baumschule.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 52.2453, 11.4506