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Gutshaus Gerdshagen

Das Gutshaus Gerdshagen ist ein historisches Herren- und Gutshaus in der Gemeinde Satow, Ortsteil Gerdshagen, Mecklenburg-Vorpommern. Seine Wurzeln reichen bis ins Mittelalter.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung Gerdshagens datiert auf das Jahr 1224, als Bischof Brunward die Ausdehnung des Kirchsprengels Satow für das Kloster Amelungsborn bestätigte. Ursprünglich ein Hagendorf, wurde es von westfälischen Bauern besiedelt. Das Gut war lange im Besitz der Familie von Rehschinkel, bevor es 1459 an Sievert von Oertzen verpfändet wurde. Im Jahr 1555 errichtete Vicke von Oertzen das heutige Gutshaus im Stil der Renaissance und machte Gerdshagen zu seinem Hauptsitz. Nach einem Konkurs im Jahr 1660 wechselte das Gut mehrfach den Besitzer, bis es 1695 von Jochim von Oertzen für die Familie zurückerworben wurde. Trotz einer kurzen Übernahme durch Herzog Karl Leopold im Jahr 1718 kehrte es bald darauf in den Besitz derer von Oertzen zurück, die in das Gut investierten, unter anderem mit dem Bau einer Glashütte. 1772 wurde es an Jacob Christoph Schröder verkauft. Anfang des 19. Jahrhunderts erwarb Caspar Friedrich Mühlenbruch das Anwesen, der neben seiner musikalischen Karriere auch in der Schafzucht erfolgreich war.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.9954, 11.8389