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Gutshaus Flachstöckheim

Das Gutshaus Flachstöckheim in Salzgitter ist ein Herren- und Gutshaus, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen.
Geschichte+
Die Familie von Schwicheldt wurde bereits 1350 mit Ländereien in Flachstöckheim belehnt und erweiterte ihren Besitz stetig, bis ihr 1428 das gesamte Dorf gehörte. Conrad von Schwicheldt erhielt die Erlaubnis, einen umfriedeten Hof, einen sogenannten Walhof, südlich des heutigen Worthlahweges zu errichten. Um 1718, unter Charlotte Eleonore von Schwicheldt, begannen die Planungen für eine neue Gutsanlage. Erste Bauten für Handwerker und Tagelöhner entstanden um 1722 auf dem Gelände der Alten Burg. Der Neubau des Gutes startete um 1730, wobei ein Plan von 1734 das bis heute erhaltene Herrenhaus im Norden zeigt, ergänzt durch ein Küchenhaus, Garten- und Gewächshäuser im Osten, ein Brauhaus im Osten, ein Torhaus mit Ställen und Remise im Süden sowie eine Scheune und einen Schafstall im Westen. Ab etwa 1750 erweiterten die Söhne von Charlotte Eleonore die Anlage erheblich nach Westen, unter der Leitung der Baumeister Dinglinger und Heumann aus Hannover, und fügten weitere Wirtschaftsgebäude hinzu.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Salzgitter-Flachst%C3%B6ckheim_-_Gutsanlage_Au%C3%9Fenansicht_2012-09.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.0859, 10.4391