Privatbesitz
Gutshaus Dollrott

Das Gutshaus Dollrott in Dollrottfeld, Schleswig-Holstein, ist ein Herren- und Gutshaus, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Es entwickelte sich aus einem Pforthaus des 17. Jahrhunderts zu einem Gutshaus und birgt spätrenaissancezeitliche Deckenmalereien.
Geschichte+
Die Geschichte des Gutes Dollrott beginnt mit einer Erwähnung im Erdbuch König Waldemars im Jahr 1231 als königliches Gut. Später gelangte es in den Besitz der Familie von Ahlefeld. Im Jahr 1609 ließ Hinrich von Ahlefeld den rückwärtigen Mittelrisalit errichten, der ursprünglich eine Tordurchfahrt besaß. Kurz darauf entstand auch der Nordflügel. Eine Stiftertafel über der Tordurchfahrt widmete Hinrich von Ahlefeld den Bau seiner Frau Anna als Witwensitz. Während des Dreißigjährigen Krieges war das Gut im Besitz des Herzogtums Gottorf und wurde zum Schutz vor Plünderungen mit einem Wassergraben umgeben, der bis heute teilweise erhalten ist. Trotz dieser Maßnahmen kam es zu Einquartierungen und Brandschatzungen. Im 18. Jahrhundert war das Gut mit den Familien Königstein, Wedderkop und Viereck verbunden. König Frederik IV.
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Lage: 54.6435, 9.8314