Privatbesitz
Gutshaus Dobersdorf

Am Ufer des Dobersdorfer Sees liegt das Gutshaus Dobersdorf, ein Herren- und Gutshaus in Schleswig-Holstein. Es ist einer der letzten bedeutenden spätbarocken Bauten in der Region.
Geschichte+
Die erste Erwähnung Dobersdorfs datiert auf das Jahr 1340, als sich südlich der späteren Gutsanlage eine Turmhügelburg befand. Um 1475 übernahm die Familie Pogwisch das Anwesen und begründete das Gut, das sie bis ins 17. Jahrhundert hielt. Nach dem Tod des letzten männlichen Pogwisch-Erben im Jahr 1625 wechselte Dobersdorf durch die Hände mehrerer Adelsfamilien, darunter Reventlow, Brockdorff und Rantzau. Anfang des 18. Jahrhunderts ging das Gut an die Familie Blome über. Christoph Blome ließ zwischen 1770 und 1772 das heutige Herrenhaus errichten, das jedoch aufgrund einer testamentarischen Verfügung lange Zeit unbewohnt blieb und im 19. Jahrhundert von einer Familienstiftung verwaltet wurde. Erst ab 1890, als Kuno zu Rantzau und Marie von Bismarck einzogen, wurde das Herrenhaus wieder regelmäßig bewohnt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Herrenhaus_Dobersdorf.JPG
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Lage: 54.3228, 10.2894