Privatbesitz
Gutshaus Bülowssiege

Das Gutshaus Bülowssiege in der Uckermark, Brandenburg, ist als Kulturdenkmal von besonderer nationaler Bedeutung eingestuft. Es zeichnet sich durch seine architektonische Gestaltung aus, die eine Verbindung von Feldsteinen mit gotisierenden Backsteinlisenen darstellt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1670 zurück, als Otto von Schwerin die Grundherrenrechte in Fürstenwerder erwarb. Erst 1854 wurden diese Rechte durch die brandenburgische Rentenbank abgelöst. Im Zuge der Separation kaufte Johann Christoph Hermann von Schwerin ab 1826 landwirtschaftliche Flächen in Fürstenwerder auf und fasste sie zu einem Vorwerk zusammen. Um 1829/30 ließ er auf dem unbesiedelten Ackerland eine Gutsanlage errichten, die zunächst „Frieden“ genannt wurde. 1834 erfolgte die Umbenennung in „Bülowssiege“ zu Ehren des preußischen Generals Friedrich Wilhelm Freiherr von Bülow.
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Lage: 53.4010, 13.6223