Privatbesitz
Gutshaus Alt-Bülk

Das Gutshaus Alt-Bülk ist ein historisches Herren- und Gutshaus in Schleswig-Holstein, das sich im Ortsteil Alt-Bülk der Gemeinde Strande befindet.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Gutes Bülk, das später Alt-Bülk genannt wurde, erfolgte bereits im Jahr 1304. Es umfasste einst ein Gebiet, das von Seekamp bis Dänisch-Nienhof reichte. Im Jahr 1350 wird Ritter Ivan Reventlow als Besitzer genannt, gefolgt von Wulf Pogwisch im Jahr 1353. Ab 1414 war die Familie Rantzau über mehrere Generationen Eigentümer. Otto Rantzau, der 1486 erwähnt wird, ließ das Schloss Bülk auf den Fundamenten eines älteren Gebäudes neu errichten. Dieses Schloss wurde jedoch 1796 abgerissen. Im Jahr 1602 wurde Lorentz Rantzau, ein späterer Besitzer, in Dänischenhagen ermordet. Nach wechselnden Eigentümern, darunter Claus von Buchwald und Cay von Ahlefeld, erwarb 1632 König Christian IV. von Dänemark und Norwegen das Gut. Nach dem Abriss der Festung Friedrichsort gelangte es wieder in den Besitz der Familie von Buchwald. Im Jahr 1687 kaufte Claus Christoph I. von Thienen das Gut. Er legte 1708 die Meierhöfe Ravensbek und Eckhof an. Sein Sohn Claus Christoph II.
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Lage: 54.4578, 10.1637