Museum
Gustavsburg

Die Gustavsburg in Homburg-Jägersburg, Saarland, ist ein Barockbau. Ursprünglich eine salische Grenzburg, wurde sie mehrfach umgebaut und umbenannt, bevor sie ihren heutigen Namen erhielt und heute als Museum dient.
Geschichte+
Die Ursprünge der Gustavsburg reichen bis in die Zeit der Salier zurück, als sie als Grenzburg diente. Um 1168 wurde sie von Kaiser Barbarossa zerstört und anschließend als Stauferburg neu errichtet. Nach dem Niedergang der Stauferherrschaft gelangte die Burg, damals noch Burg Hattweiler genannt, in den Besitz der Grafen von Zweibrücken. Im Jahr 1272 wird erstmals ein Vasall der Zweibrücker, Bartholomäus von Hattweiler, erwähnt. Die Burg wechselte mehrfach den Besitzer und wurde 1402 an Philip von Nassau-Saarbrücken verpfändet. Elisabeth von Nassau-Saarbrücken erwähnte sie in ihrem Ritterroman „Sibille“. Während des Kriegs zwischen Franz von Sickingen und dem Trierer Erzbischof Richard von Greiffenklau im Jahr 1522 fiel die Burg an die Trierer. Erst 1543 erhielten die Söhne des damaligen Inhabers die Burg zurück, die sie an Friedrich von Steinkallenfels weitergaben. Dieser verkaufte sie an Johann von Warsberg, der sie wiederum an Herzog Johann I. von Pfalz-Zweibrücken veräußerte. Herzog Johann I. ließ die Burg 1590 zu einem Schloss umbauen und 1622 um einen Wachturm ergänzen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss durch einen Brand zerstört.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Die_Gustavsburg_in_J%C3%A4gersburg.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.3706, 7.3215