Bibliothek
Grünes Schloss

Das Grüne Schloss in Weimar ist heute eine Forschungsbibliothek. Ursprünglich als herzogliches Wohnhaus errichtet, beherbergt es eine Sammlung zur deutschen Kultur- und Literaturgeschichte und ist ein Bestandteil des UNESCO-Welterbes „Klassisches Weimar“.
Geschichte+
Zwischen 1562 und 1569 wurde das Grüne Schloss unter Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Weimar als Residenz für ihn und seine Gemahlin Dorothea Susanna erbaut. Die Baumeister Nikolaus Gromann und Erhard van Mehren waren für die Errichtung verantwortlich. Seinen Namen verdankt das Schloss der einstigen Kupferdeckung seines Daches. Im Jahr 1691 gründete Herzog Wilhelm Ernst die Herzogliche Bibliothek, indem er seine private Sammlung von 1.400 Büchern der Öffentlichkeit zugänglich machte. Diese Sammlung wurde 1766 in das Grüne Schloss verlegt. Unter Herzogin Anna Amalia, nach der die Bibliothek 1991 benannt wurde, und später unter ihrem Sohn Carl August, erfuhr die Bibliothek eine Erweiterung. Johann Wolfgang von Goethe leitete die Bibliothek von 1797 bis zu seinem Tod 1832. Unter seiner Ägide verdoppelte sich der Bestand auf 80.000 Bände.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/thueringen/schloesser/weimar007.html
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Lage: 50.9786, 11.3322