Die Klosterruine kann besichtigt werden
Graues Kloster

Die Ruine der Klosterkirche in Berlin-Mitte ist eine der wenigen erhaltenen gotischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das Graue Kloster, ein ehemaliges Franziskanerkloster, war einst das bedeutendste mittelalterliche Bauwerk Berlins.
Geschichte+
Die Ursprünge des Franziskanerklosters in Berlin reichen bis ins Jahr 1249 zurück. Die Franziskanermönche, deren graue Kutten dem Kloster seinen Namen gaben, waren eng mit dem brandenburgischen Markgrafenhof verbunden. Im Jahr 1271 schenkten die Markgrafen Otto V. und Albrecht III. den Franziskanern ein Grundstück nahe der Stadtmauer und ihrer Residenz. Eine weitere Schenkung, eine Ziegelei im Jahr 1290, ermöglichte den Bau des eigentlichen Klosters, der im 14. Jahrhundert abgeschlossen wurde.
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Lage: 52.5185, 13.4126