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Gemmingensches Schloss
In Widdern im Landkreis Heilbronn steht das Gemmingensche Schloss, auch bekannt als Schlösschen Widdern. Ursprünglich im 16. Jahrhundert als Herrensitz errichtet, führte seine Geschichte vom Adelssitz über einen Gasthof bis hin zu seiner heutigen Nutzung als Wohnhaus.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen ins 16. Jahrhundert zurück, als es von der Familie von Gemmingen erbaut wurde. Diese Familie besaß bereits seit Konrad von Gemmingen (gestorben 1463) Anteile an Widdern. Für den Bau des Fachwerkgemäuers, das über einem massiven Sockel und einem runden Treppenturm verfügt und eine Datierung von 1574 über einer Kellertür aufweist, wurden Werksteine der 1458 zerstörten Ganerbenburg verwendet. Im Jahr 1584 entstand in unmittelbarer Nachbarschaft das Gemmingensche Amtshaus. Die Linie Bürg-Presteneck der Freiherren von Gemmingen, die das Schloss besaß, erlosch 1841 im Mannesstamm. Der Besitz ging an Sigmund von Gemmingen-Hornberg zu Treschklingen und seine Söhne über, die ihn jedoch bald veräußerten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gemmingensches_Schloss_Widdern_Jan_2014_002.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.3179, 9.4227