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Gelbes Schloss

Das Gelbe Schloss in Weimar ist ein denkmalgeschütztes Barockgebäude, das als Witwensitz für Herzogin Charlotte Dorothea Sophie errichtet wurde.
Geschichte+
Das Gelbe Schloss entstand zwischen 1702 und 1704 durch den Umbau eines Freihauses aus dem 16. Jahrhundert unter der Leitung des Hofbaumeisters Johann Mützel. Es diente als Witwensitz für Herzogin Charlotte Dorothea Sophie, die Gemahlin Herzog Johann Ernst III. von Sachsen-Weimar. Johann Sebastian Bach gab hier Musikunterricht für die Prinzen Johann Ernst IV. und Ernst August I. Später verbrachte der Schriftsteller August von Kotzebue seine Jugend in diesem Haus. Nach dem Tod der Herzogin im Jahr 1738 wurde das Schloss als Administrationsgebäude und später als Wohnsitz für Hofbeamte genutzt. Im Jahr 1774 zog die herzogliche Kammer ein und verblieb bis 1848. Ab 1852 beherbergte das Gelbe Schloss das dritte Departement für Finanzen des Staatsministeriums. Nach der Gründung des Landes Thüringen im Jahr 1920 wurde es zum Sitz des Thüringischen Finanzministeriums.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/thueringen/schloesser/weimar005.html
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Lage: 50.9796, 11.3309