Privatbesitz
Gamburg
Die Burg Gamburg, eine Spornburg, steht oberhalb der Tauber in Gamburg, einem Ortsteil von Werbach. Sie wurde seit ihrer Erbauung nie zerstört und war stets bewohnt.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Gamburg reichen bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück, als sie von den Mainzer Erzbischöfen errichtet wurde. Eine erste urkundliche Erwähnung als „castrum Gamburc“ datiert auf das Jahr 1157. Damals übertrug Erzbischof Arnold von Selenhofen die Burg als Lehen an den Edelfreien Beringer von Gamburg, der im Gegenzug die „villula Brunnenbach“ abtrat. Im Jahr 1546 wechselte die Burg durch einen Tausch mit dem Mainzer Erzbischof in den Besitz von Eberhard Rüdt von Collenberg. Die Gamburg durchlief eine Reihe von Besitzerwechseln, darunter die Familien von Hattstein, Brendel von Homburg, von Kronberg, von Dalberg und von Ingelheim. 1936 erwarb Graf Emanuel von Westerholt-Gysenberg die Anlage.
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Lage: 49.6961, 9.6027