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Fürstliches Schloss

Das Fürstliche Schloss in Geisa, ein Bauwerk des 16. Jahrhunderts, verbindet Geschichte und Moderne. Es wurde im Jahr 1540 fertiggestellt und diente zunächst als Kellerei und Kornspeicher. Ende des 16. bis Anfang des 17. Jahrhunderts befand es sich im Besitz von Melchior von Dernbach genannt Graul, der als Amtmann in Brückenau, kaiserlicher Rat und fuldaischer Hofmarschall wichtige Ämter bekleidete und der Bruder des Fürstabtes Balthasar von Dernbach war. Unter den Fürstäbten Placidus von Droste (1678–1700) und Konstantin von Buttlar (1714–1726) erfuhr das Schloss einen Umbau und wurde zum Amtshaus sowie Gerichtssitz. Auch nach der Auflösung des Amtsgerichts Geisa im Jahr 1949 behielt das Gebäude seinen Namen.
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Lage: 50.7127, 9.9496