Privatbesitz
Fürstlich-Leiningensches Palais

Das Fürstlich-Leiningensche Palais in Amorbach ist eine Residenz im bayerischen Odenwald. Es dient als Familiensitz der Fürsten zu Leiningen.
Geschichte+
Die Ursprünge des Palais reichen in die Jahre 1724 bis 1727 zurück, als Franz Wolfgang Damian von Ostein, ein kurmainzischer Oberamtmann und Bruder des Mainzer Erzbischofs Johann Friedrich Karl von Ostein, es als seinen Dienstsitz erbauen ließ. Die Pläne hierfür stammten von Anselm Franz von Ritter zu Groenesteyn. Nach der Vertreibung aus Dürkheim im Jahr 1797 bezog Erbprinz Emich Carl zu Leiningen vor 1803 das Palais. Im Jahr 1830 erfolgte eine Erweiterung durch seinen Sohn Karl zu Leiningen, unterstützt vom fürstlichen Baumeister Friedrich Brenner. Seitdem dient es als dauerhafter Familiensitz.
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Lage: 49.6451, 9.2196