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Fürstbischöfliches Schloss

In Münster, Nordrhein-Westfalen, steht das Fürstbischöfliche Schloss, das ursprünglich als Residenz für den Fürstbischof Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels diente. Heute ist es ein Wahrzeichen der Westfälischen Wilhelms-Universität und prägt mit seiner Architektur das Stadtbild.
Geschichte+
Die Errichtung des Schlosses erfolgte zwischen 1767 und 1787 unter der Leitung des Architekten Johann Conrad Schlaun. Es wurde auf den Überresten einer frühbarocken Zitadelle, der Paulsburg, erbaut, deren Schleifung nach dem Siebenjährigen Krieg im Jahr 1764 angeordnet wurde. Schlaun plante eine Anlage mit Marställen, Wachhäusern und einem Garten. Nach seinem Tod im Jahr 1773 übernahm Wilhelm Ferdinand Lipper die Bauleitung, der die Innenausstattung im klassizistischen Stil vollendete und den Schlossgarten umgestaltete. Obwohl der Bauherr, Fürstbischof Maximilian Friedrich, bereits 1784 verstarb, wurde das Schloss 1787 fertiggestellt.
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Lage: 51.9636, 7.6131