Dom
Fritzlarer Dom

In Fritzlar im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis steht der Dom St. Peter. Ursprünglich als Kloster- und Stiftskirche gegründet, dient sie heute als Stadtpfarrkirche und ist ein Beispiel nordhessischer Baukunst, die bis ins Frühmittelalter zurückreicht.
Geschichte+
Die Ursprünge des Doms gehen auf den Heiligen Bonifatius zurück, der um 723/724 ein St. Peter geweihtes Bethaus aus dem Holz der gefällten Donareiche errichtete. Um 732 ließ Bonifatius an gleicher Stelle eine Kirche und ein Benediktinerkloster erbauen, das von Wigbert geleitet wurde und um 775 zur Reichsabtei aufstieg. Archäologische Funde belegen einen Vorgängerbau aus dem späten 8. Jahrhundert. Fritzlar entwickelte sich zu einem wichtigen Ort für Reichs- und Kirchenversammlungen, hier wurde 919 Heinrich I. zum König gewählt. Nach einer Zerstörung im Jahr 1079 begann um 1085/1090 der Bau einer hochromanischen Basilika, deren Grundriss noch heute erkennbar ist. Im späten 12. Jahrhundert, ab 1171, erfolgte ein weitgehender Neubau im spätromanischen Stil, der Elemente der Wormser Bauschule nach Nordhessen brachte. Im 13.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1307, 9.2738