Privatbesitz
Freisitz Wahlmühle
Der Freisitz Wahlmühle ist ein Herren- und Gutshaus in Sierning, Oberösterreich. Das Anwesen diente einst als Adelssitz und ist in privatem Besitz.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Wahlmühle als Adelssitz erfolgte 1456 im Lehensbuch von König Ladislaus Posthumus, als die Brüder Moritz, Hanns und Andres Welczer damit belehnt wurden. 1485 ging der Besitz durch Kauf an Hanns von Hohenegg über. Im 17. Jahrhundert war die Wahlmühle im Eigentum der Familie Spindler, bevor Johann Paul Spindler zu Hofegg sie 1653 an Heinrich von Höchau und dessen Frau Sophia verkaufte. Nur vier Jahre später, 1657, wechselte das Anwesen erneut den Besitzer und ging an Hanns Adam von Hoheneck zu Hagenberg und seine Gattin Susanna. 1668 erwarb Leonhard Leichtmayr, Pfleger zu Riedau, die Wahlmühle. Spätere Eigentümer waren die Schmidtauer von Oberwallsee. König Leopold I. erhob das Gut 1699 für Jobst Christoph, Georg, Christoph und Tobias Ehrenreich zu einem Landgut mit allen Freiheiten. Jobst Christoph Schmidtauer richtete hier eine Brauerei ein, was zu Konflikten mit den Losensteinern führte. Nach seinem Tod 1701 gelangte der Besitz an Hanns Jörg Füger.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sierning_Wahlm%C3%BChle_Steyrer_Stra%C3%9Fe_41_%2801%29.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.0507, 14.3264