KlosterWürzburg

Franziskanerkloster

Franziskanerkloster

Klosterbetrieb

Das Franziskanerkloster Würzburg ist ein Kloster der Franziskaner-Minoriten (Ordo Fratrum Minorum Conventualium) in Würzburg in der Diözese Würzburg.

Das der Kreuzauffindung geweihte Kloster wurde 1221 durch Cäsar von Speyer mit Unterstützung durch Otto I. von Lobdeburg, Fürstbischof von Würzburg gegründet und war mit Augsburg, Regensburg und Straßburg eines der ersten Klöster des 1209 gegründeten Franziskanerordens nördlich der Alpen. Es gehörte zur anfangs einzigen deutschen Ordensprovinz Teutonia, ab 1230 zur Rheinischen Provinz Provincia Rheni, nach weiteren Teilungen der Provinzen in dem stark expandierenden Orden dann ab 1239 zur Oberdeutschen (Straßburger) Franziskanerprovinz Argentina. Seit der Zeit sind die Franziskaner ununterbrochen in Würzburg, und damit länger als an jedem anderen Ort in Deutschland. Neben dem Kloster wurde 1280 der Bau einer Kirche vollendet. Im 14. Jahrhundert waren sie unter anderem als Seelsorger für die Nonnen des Klosters St. Ulrich tätig. Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn ließ die Klosterkirche von 1611 bis 1616 im Stil der Renaissance umbauen. Das Renaissance-Portal des Klosters mit dem Relief der Stigmatisation des Franz von Assisi schuf 1613 der Bildhauer Michael Kern. Seit der Teilung des Ordens in die Observanten und Konventualen 1517 gehört der Würzburger Konvent zum Zweig der Konventualen, heute allgemein als „Minoriten“ bezeichnet. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster zwar (wie auch die Klöster der drei anderen männlichen Bettelorden in Würzburg, die „keine ausreichende Rente abwerfen“ konnten) 1803 nicht sofort aufgehoben, jedoch wurde die Novizenaufnahme verboten. 1839 wurde die Novizenaufnahme wieder erlaubt, 1840 erhielt das Kloster die Erlaubnis zur Fortexistenz und 1841 wurde es zunächst durch Ordenspriester aus Italien und Südtirol, dann aber auch wieder mit einheimischen Kräften wiederbelebt. Mitte des 19.

Du möchtest mehr über dieses Objekt erfahren?

Die vollständige Beschreibung gibt es mit Premium — dazu Offline-Pakete, Audio-Guide und hochauflösende Bilder.

  • Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
  • Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
  • AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
  • Unbegrenzte Merkliste

14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.

Schon Premium und trotzdem gesperrt?

Die Anmeldung gilt je Adresse. Auf mobilegeschichte.de musst du dich einmal separat anmelden — dein Premium gilt dann auch hier.

Anmelden

Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Franziskaner-W%C3%BC_%28Chor%29.JPG

Diese Beschreibung ist ein Auszug aus dem verlinkten Wikipedia-Artikel und stammt von dessen Autorinnen und Autoren. Sie steht wie das Original unter CC BY-SA 4.0 und darf unter denselben Bedingungen weiterverwendet werden.

Lage: 49.7911, 9.9309