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Franziskanerkloster

Das Franziskanerkloster in Regensburg, auch bekannt als Franziskanerkloster St. Salvator, war eine Einrichtung des Franziskanerordens in Bayern. Es zählte zu den ersten Niederlassungen der Franziskaner in Deutschland.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahr 1221 durch Bischof Konrad IV. von Frontenhausen, gemeinsam mit Pfalzgraf Otto VIII. von Bayern und König Heinrich (VII.). Die Franziskaner, auch als Minoriten bekannt, errichteten zwischen 1255 und 1275 die Minoritenkirche anstelle einer früheren Salvatorkapelle. Der Chor der Kirche wurde um 1350 erneuert. Die dreischiffige gotische Pfeilerbasilika entwickelte sich zum größten Gotteshaus des Ordens in Süddeutschland. Das Kloster gehörte zunächst zur Oberdeutschen oder Straßburger Ordensprovinz und ab 1625 zur Bayerischen Franziskanerprovinz. Im Jahr 1799 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgelöst, und die Kirche verlor ihre sakrale Funktion. Die Patrozinien des Klosters waren Kassian und Franciscus Stigmaticus.
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Lage: 49.0181, 12.1019