Klosterbetrieb
Franziskanerkloster
Das Franziskanerkloster in Neuburg an der Donau geht auf ein Gelübde des Pfalzgrafen Philipp Wilhelm zurück. Es erlebte eine Geschichte von Gründung über Zerstörung bis zur Säkularisation.
Geschichte+
Die Gründung des Franziskanerklosters in Neuburg an der Donau geht auf ein Gelübde des Pfalzgrafen Philipp Wilhelm zurück. Nachdem seine erste Ehe kinderlos geblieben war und seine Gattin verstorben war, gelobte er 1653, bei erneutem Kindersegen in seiner zweiten Ehe ein Kloster und eine Kirche zu Ehren des Heiligen Antonius von Padua zu errichten. Nach der Geburt seines ersten Kindes hielt der Herzog sein Versprechen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 31. Dezember 1656, und bereits am 26. August 1660 wurde die Kirche und das Kloster geweiht. Die Franziskaner bezogen das Kloster noch im Gründungsjahr 1656. Am 1. September 1793 zerstörte ein Großbrand Kirche und Kloster vollständig. Der Wiederaufbau erfolgte rasch, und bereits am 30. Juli 1794 konnte die neue Kirche geweiht werden, gefolgt vom Bezug des wiederaufgebauten Klosters durch die Ordensleute am 6. November 1794.
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Lage: 48.7331, 11.1782