Das Kloster kann besichtigt werden
Franziskanerkloster
Das Franziskanerkloster in Graz ist ein religiöses Bauwerk. Es wurde im 13. Jahrhundert am Ufer der Mur gegründet und ist seitdem ein Bestandteil des Stadtbildes. Markant ist der Kirchturm, der die umliegende Bebauung überragt.
Geschichte+
Die ersten Minderbrüder des heiligen Franziskus von Assisi ließen sich um 1230/1239 in Graz nieder. Bereits 1241 fand hier das erste Provinzkapitel der österreichischen Minoriten statt. Im 16. Jahrhundert übernahmen die Franziskaner-Observanten das Kloster. Eine Veränderung erfuhr das Kloster im 18. Jahrhundert, als es unter Kaiser Joseph II. durch die Übernahme der Pfarrseelsorge einer drohenden Auflösung entging. Die zugehörige Klosterkirche wurde 1783 zur Pfarrkirche erhoben. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und erweitert, darunter der Bau des Wehrturms zwischen 1636 und 1643 und die Ersetzung des Spitzhelmdaches durch eine Zwiebelhaube um 1740. Nach Kriegsschäden im Jahr 1945 wurde der Chor wiederhergestellt und in den folgenden Jahrzehnten Renovierungen durchgeführt.
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Lage: 47.0705, 15.4365