Die Festung kann besichtigt werden
Fort Jesus

Fort Jesus ist eine Festung in Mombasa, der größten Hafenstadt von Kenia. Sie wurde 1593 von den Portugiesen unter Philipp II. von dem italienischen Architekt Giovanni Battista Cairato gebaut. Die Festung liegt auf der Insel Mombasa. Sie schützte die Zufahrt in die Lagune und den Alten Hafen von Mombasa. Außerdem diente sie den Portugiesen als Basis für die nach Goa segelnden Armadas da Índia.
Geschichte der Festung+
Die Kontrolle über die Festung wechselte häufig:
Die portugiesische Zeit+
Portugiesen: 1593–1631 Sultan Dom Jeronimo von Mombasa: 1631–1632 Portugiesen: 1632–1698 Sultan von Oman: 1698–1728 Portugiesen: 1728–1729 Die Portugiesen kehrten lediglich 1729 noch einmal zu Fort Jesus zurück. Daraufhin beschränkten sie sich forthin auf die direkte Verbindung zwischen Goa und ihren Besitzungen in Mosambik.
Die arabische Oberherrschaft+
Danach wechselte die Kontrolle über das Fort mehrfach zwischen den Sultanen von Oman und seinen Statthaltern (liwali) aus der Familie der Mazrui, die als örtliche Herrscher immer wieder versuchten, die arabische Oberhoheit abzuschütteln:
Sultan von Oman: 1729–1741 Liwali von Mombasa: 1741–1747 Oman: 1747 Liwali von Mombasa: 1747–1828 (mit kleiner britischer Schutzbesatzung 1824) Oman: 1828 Liwali von Mombasa: 1828–1837 Oman: 1837–1856 1856 wurde Mombasa und damit das Fort dem sansibarischen Teil des geteilten omanischen Sultanats zugeschlagen.
Sansibar: 1856–1895 Militärrevolte und Rückeroberung mit britischer Hilfe: 1875
Unter Großbritannien und Kenia+
1895 gelangte das Fort durch die Verpachtung des kenianischen Küstenstreifens von Sansibar an Großbritannien.
Briten: 1895–1963 Kenia: 1963 Die Briten nutzten die Festung als Gefängnis. 1958 wurde sie renoviert und zum Nationaldenkmal erklärt. Mit der Unabhängigkeit Kenias kam der gesamte, bis dahin nominell separat verwaltete Küstenstreifen zur Republik Kenia. Heute ist Fort Jesus Teil der kenianischen Nationalmuseen. 2011 wurde es in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Matthias Krämer · Wikimedia Commons · GPL
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: -4.0627, 39.6796