Das Fort kann besichtigt werden
Fort Hahneberg

Am äußersten Westrand Berlins gelegen, gilt das 1888 nach sechsjähriger Bauzeit fertiggestellte Fort Hahneberg als letzter Festungsneubau in Deutschland. Zum Schutz des Rüstungszentrums Spandau wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 ein Festungsgürtel von vier Forts um die Stadt geplant, von denen aber nur eines realisiert wurde, da die Entwicklung der Artilleriegeschosse, vor allem die Einführung der Brisanzgranate, diese Art von Befestigung inzwischen unwirksam gemacht hatte.
Durch die Ausschachtung des Hahnebergs (66 m ü. NN) und das Versenken des Forts ist das sechseckige „detachierte Werk“ mit einer Fläche von 450 m × 170 m von außen kaum zu erkennen.
Nach seiner Indienststellung wurde das Fort bis 1945 unter anderem als Kaserne und Zentralarchiv für Wehrmedizin vorwiegend militärisch genutzt. Während des Buchrucker-Putsches am 1. Oktober 1923 wurde das Fort zusammen mit der Spandauer Zitadelle für kurze Zeit von Putschisten besetzt, die sich aber bald regulären Reichswehreinheiten ergeben mussten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
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Lage: 52.5219, 13.1383