Die Festung kann besichtigt werden
Gefängnis
Festung Ziegenhain

Die Festung Ziegenhain, eine Wasserfestung im Schwalm-Eder-Kreis, Hessen, ist ein Beispiel barocker Festungsbaukunst in Nordhessen. Sie war die viertgrößte Befestigungsanlage Hessens während des Dreißigjährigen Krieges und erlangte Berühmtheit durch ihre Unbezwingbarkeit, was zum Sprichwort „So fest wie Ziegenhain“ führte.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage reichen bis etwa 950 mit der Errichtung eines Bergfrieds zurück. Im Jahr 1144 baute Graf Gottfried von Reichenbach-Wegebach eine neue Burg zwischen dem alten Bergfried und einer bestehenden Rundburg, die er zu seiner Residenz machte und nach der sich seine Familie benannte. Werner II. von Falkenberg fügte 1363 „Das Steinerne Haus“ hinzu. Nach dem Aussterben der Grafen von Ziegenhain im Jahr 1450 fiel die Grafschaft an Landgraf Ludwig I. von Hessen, der die Burg um 1470 in ein Jagdschloss umwandelte. Unter Landgraf Philipp dem Großmütigen erfolgte von 1537 bis 1546 der Ausbau zur strategischen Wasserfestung.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.9116, 9.2350