Die Reste der Festung können besichtigt werden
Festung Oderberg

Die Festung Oderberg, einst als Bardyn Castrum bekannt und volkstümlich auch Bärenkasten genannt, war eine Grenzbefestigung. Ursprünglich auf einer Insel in der Oder gelegen, schützte sie einen Flussübergang und eine Handelsroute, während sie die Zollkontrolle sicherstellte. Heute sind nur noch Reste in einer Kleingartenanlage in Oderberg zu finden.
Geschichte+
Die Festung Oderberg wurde ab 1353 errichtet, nachdem eine frühere Burg im Krieg gegen die Pommern 1349 zerstört worden war. Markgraf Ludwig der Römer von Brandenburg ließ die alte Anlage abreißen, da ihr Standort den Anforderungen einer modernen Grenzfestung nicht mehr genügte. Stattdessen entstand auf einer gegenüberliegenden Oderinsel ein neues Festungswerk. Da dem Markgrafen die finanziellen Mittel fehlten, übertrug er den Bau den örtlichen Adeligen Henning von Uchtenhagen und Dietrich von Mörner, die im Gegenzug an den Festungseinnahmen beteiligt wurden und Wohnrecht erhielten. Nach Fertigstellung 1355 verkaufte Henning von Uchtenhagen seine Anteile. Die Festung wurde in den folgenden Jahren mit Waffen, darunter Kanonen, ausgestattet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.8622, 14.0394