Die Reste der Festung können besichtigt werden
Festung Magdeburg-Zwischenwerk VIa

Das Zwischenwerk VIa ist ein erhaltenes Element der Festung Magdeburg, die vom 18. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert zu den bedeutendsten preußischen Verteidigungsanlagen zählte. Es liegt in Magdeburg, Sachsen-Anhalt.
Geschichte+
Die Ursprünge der Magdeburger Befestigungen reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Mit dem Aufkommen von Feuerwaffen im 15. und 16. Jahrhundert wurden die Anlagen modernisiert und erweitert, um den militärischen Anforderungen gerecht zu werden. Dies umfasste den Bau einer zweiten Stadtmauer, die Befestigung der Elbfront und die Errichtung neuer Stadttore mit Geschütztürmen. Die Festung bewährte sich bei Belagerungen, wie jener von 1550/51 und 1629. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie unter schwedischer Leitung ausgebaut, doch eine Vernachlässigung der Südfront führte 1631 zur Einnahme der Stadt und zur Schleifung der Anlagen. Ab 1666 befahl Kurfürst Friedrich Wilhelm den Wiederaufbau, der unter Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau und später unter den Festungsbaumeistern von Bosse und von Walrave fortgesetzt wurde. Um 1740 galt Magdeburg als stärkste Festung Preußens. Trotzdem fiel sie 1806 kampflos an Napoleon.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Magdeburg_Zwischenwerk_6a.jpg
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Lage: 52.1609, 11.6242