Kulturzentrum
Festung Magdeburg-Kaserne Mark

Die Kaserne Mark, auch bekannt als Festung Mark, ist eine ehemalige Defensivkaserne der Festung Magdeburg. Sie wurde zwischen 1863 und 1865 errichtet und diente als letztes stadtseitiges Hindernis zur Verteidigung Magdeburgs. Heute ist sie ein Kulturzentrum.
Geschichte+
Die Kaserne Mark entstand in der letzten Ausbauphase der Festung Magdeburg und konnte bis zu 800 Soldaten beherbergen. Nach dem Ersten Weltkrieg, in den 1920er Jahren, wurde das Gebäude umgenutzt und diente als Arbeitsamt sowie als Standort für soziale Einrichtungen, darunter das städtische Gesundheitsamt. Während des Zweiten Weltkrieges fanden hier etwa 600 italienische Arbeitskräfte Unterkunft, die in den Grusonwerken der Friedrich Krupp AG beschäftigt waren. Das Gebäude erlitt durch Bombentreffer Schäden, und der Ostflügel wurde nach Kriegsende abgetragen. Ab 1947 zogen Handwerker und Kleinbetriebe in den unzerstörten Westteil ein, darunter eine Bürstenfabrik und eine Korbflechterei. Die Idee, die Kaserne Mark in ein studentisches Kulturzentrum umzuwandeln, entstand bereits 1987, wurde jedoch nach der politischen Wende 1989/90 nicht weiterverfolgt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kaserne_Mark.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.1375, 11.6459