Die Reste der Festung können besichtigt werden
Festung Magdeburg-Fort XII

Die Festung Magdeburg-Fort XII war einst Teil der Festungsanlagen Magdeburgs. Sie befindet sich in Magdeburg in Sachsen-Anhalt, Deutschland.
Geschichte+
Die Ursprünge der Magdeburger Befestigungen reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Zwischen 1450 und 1550 wurden Modernisierungen vorgenommen, darunter der Bau einer zweiten Stadtmauer und die Befestigung der Elbfront. Diese Anlagen bewährten sich bei Belagerungen in den Jahren 1550/51 und 1629. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Verteidigungsanlagen unter schwedischer Leitung ausgebaut, doch eine Vernachlässigung der Südfront führte 1631 zur Einnahme der Stadt durch kaiserliche Truppen und zur Schleifung der Festung. Ab 1666 ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm die Anlagen instand setzen, was zur Entstehung von Bastionen und einer Zitadelle führte. Im frühen 18. Jahrhundert entstand unter Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau ein Gürtel von elf Bastionen, der später um weitere elf Bastionen, die Turmschanze und das Fort Berge ergänzt wurde. Magdeburg ergab sich 1806 den napoleonischen Truppen und wurde Teil des Königreichs Westphalen, wobei die Festung als Teil der französischen Elbverteidigung ausgebaut wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Magdeburg_Fort_12.jpg
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Lage: 52.1087, 11.6530