Die Reste der Festung können besichtigt werden
Festung Magdeburg-Fort VI

Das Fort VI in Magdeburg ist ein Relikt der Festung Magdeburg, die vom fruehen 18. Jahrhundert bis 1912 zu den staerksten preussischen Wehranlagen zaehlte.
Geschichte+
Die ersten Befestigungen Magdeburgs entstanden bereits im 13. Jahrhundert. Zwischen 1450 und 1550 wurden die Anlagen aufgrund der Entwicklung von Feuerwaffen erheblich erweitert, unter anderem mit einer zweiten Stadtmauer und der Befestigung der Elbfront. Diese Verstaerkungen bewaehrten sich bei der Belagerung 1550/51 und 1629. Im Dreissigjaehrigen Krieg wurde die Festung unter schwedischer Leitung ausgebaut, doch eine Vernachlaessigung der Suedfront fuehrte 1631 zur Einnahme durch kaiserliche Truppen und zur Schleifung der Anlagen. Ab 1666 befahl Kurfuerst Friedrich Wilhelm den Wiederaufbau, der in mehreren Phasen bis etwa 1740 zu einer der staerksten Festungen Preussens fuehrte. Trotzdem ergab sich Magdeburg 1806 kampflos den napoleonischen Truppen.
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Lage: 52.1538, 11.6112