Privatbesitz
Festung Langlütjen I

Die Festung Langlütjen I ist ein historisches Bauwerk auf einer kuenstlich angelegten Insel in der Wesermuendung. Ursprünglich als preussisches und später kaiserliches Marine-Fort konzipiert, diente sie dem Schutz der Häfen von Bremen und Bremerhaven und ist heute ein Zeugnis der Küstenverteidigung des 19. Jahrhunderts.
Geschichte+
Die Insel Langlütjen I entstand in den Jahren 1869/1870 auf einer ehemaligen Sanddüne. Sie wurde mit Erdwällen zu einem befestigten Küstenfort ausgebaut, dessen Bauweise sich an belgischen Festungen und französischen Inselforts des 17. Jahrhunderts orientierte. Die Errichtung war technisch anspruchsvoll, da die Baustelle den Kräften der See ausgesetzt war. Rund 300 Arbeiter waren gleichzeitig im Einsatz, und Baumaterialien wurden per Schiff und ab 1870 über einen Damm mit Schmalspurbahn angeliefert. Nach Fertigstellung erhielt das Fort neun 21-cm-Geschütze in Panzertürmen und wurde bis zum Ende des Ersten Weltkrieges militärisch genutzt, ohne jedoch in Kampfhandlungen verwickelt zu sein. Nach dem Krieg erfolgte die Demilitarisierung und die Entfernung der Bewaffnung.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://en.wikipedia.org/wiki/File:Langl%C3%BCtjen_I_%28Insel%29_2012-05-13-DSCF8515.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.5579, 8.5169