Privatbesitz
Festung Koblenz-Klausenburg

Die Festung Koblenz-Klausenburg, auch bekannt als Klausenburg, ist ein Gebäudekomplex in Koblenz-Ehrenbreitstein. Ursprünglich als Kelterhaus errichtet, entwickelte sie sich zu einem Befestigungsbau, einer Villa und schließlich zu einem Restaurant, bevor sie in Privatbesitz überging.
Geschichte+
Die Ursprünge der Klausenburg reichen bis ins Jahr 1828 zurück, als der Weinhändler Buschmann am steilen Hang von Ehrenbreitstein ein Kelterhaus aus Bruchstein errichten ließ. Im Jahr 1853 erbte Josef Buschmann das Geschäft und plante, das Kelterhaus zu einer Villa auszubauen. Da preußische Rayonbestimmungen massive Bauten in der Nähe des Werks Klausenberg untersagten, nutzte Buschmann die Pläne zur Erweiterung der Ehrenbreitsteiner Stadtbefestigung. So konnte die Villa zwischen 1856 und 1857 nach Entwürfen von Karl August von Cohausen realisiert und in die Verteidigungsanlagen integriert werden, inklusive Schießscharten. Das Gebäude erwies sich als ungeeignet für Wohnzwecke, was zu einem erfolglosen Verkaufsversuch im Jahr 1860 führte. Zeitweise war es als Preis bei einem internationalen Schützenfest vorgesehen, doch der Gewinner erhielt es nie. Aus dieser Episode stammt der Name „Schützenburg“.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Klausenburg_Koblenz-Ehrenbreitstein_2012.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.3590, 7.6140